Krabbeln fördern beim Baby ▷ Tolle Tipps für Mütter

Letztes Update: 10. September 2021

Das erste Lebensjahr des Kindes ist gekennzeichnet von sehr bedeutenden Entwicklungsschritten. Einer davon ist, wenn das Baby zu Krabbeln beginnt und langsam aber sicher die Welt erkundet. Wie es möglich ist, das Krabbeln zu fördern, beschreibt dieser Artikel.

 

Ein bedeutender Meilenstein in der Entwicklung

Beginnt das Baby zu Krabbeln, stellt es sich einer enormen motorischen Herausforderung. Jede neue Form der Fortbewegung, die das Baby erlernt, fördert die Gehirnleistung des Kindes. Jedes Baby ist individuell und entwickelt sich auch in seinem ganz individuellen Tempo. Manche Kinder beginnen bereits mit etwa einem halben Jahr zu krabbeln, andere machen diesen Schritt erst mit einem Jahr. Die koordinierte Bewegung beim Krabbeln fördert auch die Vernetzung der Nervenenden im Gehirn. Auch das Selbstbewusstsein des Babys wird durch das Krabbeln gefördert.

Im folgenden Video werden Tipps zum Krabbeln fördern gegeben:

Zuerst Robben dann Krabbeln

Etwa 6 bis 8 Wochen nach der Geburt beginnt das Baby, sich schon auf das spätere Krabbeln vorzubereiten. Die erste Übung, die das Baby selbständig ausführt, ist, dass es versucht, das Köpfchen zu heben und zu halten. Im Alter von etwa 3 Monaten (dies ist nur ein Richtwert, manche Babys beginnen auch später) richten sich Babys in der Bauchlage für kurze Zeit auf den Unterarmen auf. Auch das Köpfchen kann für kurze Zeit dabei gehalten werden. Mit rund 4 Monaten kann das Baby die Position schon besser und länger halten, im Alter von etwa 5 Monaten ist es dem Baby bereits möglich, den Oberkörper mit den Armen vom Boden abzudrücken.

Mit diesen ersten Versuchen bereitet sich das Baby aufs Krabbeln vor. Beginnt das Baby zu robben, benutzt es dafür Beine und Arme um sich fortzubewegen, der Bauch bleibt dabei aber noch am Boden. Das Baby lernt etwa im Alter von 5 Monaten, sich gezielt vom Rücken auf den Bauch und zurück zu drehen. Ebenfalls im Alter von etwa 5 Monaten macht das Baby erste Sitzversuche. Generell sollte das Baby vorher sitzen können, bevor es zu Krabbeln beginnt.

Damit sich das Baby auf den Knien und den Händen fortbewegen kann, braucht es eine starke Nacken- und Rückenmuskulatur. Die nächste Stufe vom Robben zum Krabbeln ist der Vierfüßlerstand, in dem die Babys meistens noch eine Weile wippend verweilen, bevor sie zum Krabbeln übergehen. Der Vierfüßlerstand ist eine wichtige Voraussetzung zum Krabbeln. Im Alter zwischen 6 und 10 Monaten lernen Babys das Krabbeln, dies ist aber wieder nur ein Richtwert, jedes Kind ist individuell!

Wie man das Baby beim Krabbeln unterstützen kann

Um das Baby optimal auf das Krabbeln vorzubereiten, ist es ratsam, es in den ersten 6 Lebensmonaten öfter auf eine Krabbeldecke zu legen, denn wenn sich das Baby frei bewegen und abstützen kann, werden seine Muskeln gestärkt und dies unterstützt seine motorische Entwicklung. Ein hohes Maß an Muskelkraft sowie Koordination in Armen und Beinen wird erforderlich, wenn das Baby versucht, sich auf den Knien und den Händen zu halten. Die größte Schwierigkeit besteht für das Baby darin, die Balance zu halten.

Optimal kannst du dein Baby unterstützen, indem du ihm ein Spielzeug in Sicht- aber nicht in Reichweite positionierst. Das wird das Interesse deines Babys wecken. Das Baby wird motiviert, sich zum Spielzeug zu bewegen und wird dafür viele Versuche unternehmen. Geduld und Einfühlungsvermögen ist dafür gefragt. Wenn das Baby frustriert ist, und zu weinen beginnt, nimm es in den Arm und tröste es. Nach kurzer Zeit kannst du dann den nächsten Versuch starten. Du kannst auch einen Ball vor dem Baby her rollen, damit es sich vorwärts bewegen muss, wenn es den Ball bekommen will.

Dein Baby wird sich auch freuen, wenn du mit ihm mit krabbelst. Für das Baby bist du dann auf Augenhöhe und hast auch Gefahrensituationen besser im Blick. Gemeinsam krabbeln macht auch mehr Spaß. Am besten geeignet ist für den Anfang ein Teppichboden und eine bequeme Kleidung, etwa eine Baumwollhose mit weichem Gummibund, um dem Baby Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Das Wichtigste ist, dein Baby nicht zu überfordern, denn jedes Kind hat sein eigenes Tempo!

bin-ich-jetzt-schwanger.de empfiehlt: Achte auch darauf, deine Wohnung babysicher zu machen! Bevor Babys sich auf den Weg machen, die Welt zu erkunden, müssen Steckdosen kindersicher und mögliche Gefahrenquellen aus dem Weg geräumt werden. Trotzdem solltest du dein Baby beim Krabbeln immer gut beaufsichtigen, um mögliche Unfälle zu vermeiden.

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