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Akne in der Schwangerschaft – Was hilft dir wirklich?

Eine Schwangerschaft bringt dramatische Veränderungen mit sich, die eine Frau ganz und gar beeinflussen. Die Änderung des Hormonhaushalts wirkt sich vor allem auf die Haut aus. Unreine Haut mit Pickeln und Pusteln belasten viele Schwangere, vor allem in den ersten drei Monaten. Wir zeigen dir im Folgenden was du über Akne in der Schwangerschaft wissen musst.

Was du gegen Schwangerschaftsakne tun kannst und was dir wirklich hilft, erfährst du hier…

Die Ursachen liefern Hormone

Als Hauptursache begünstigen hormonelle Veränderungen während einer Schwangerschaft das Entstehen einer Schwangerschaftsakne. Gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel wird übermäßig Testosterone (männliches Geschlechtshormon) produziert und ausgeschüttet. Dadurch nimmt die Aktivität der Talgdrüsen zu.

Bei zu hoher Talgproduktion, wie auch in der Zeit der Pubertät oft vorkommend, verstopfen dann die Kanäle der Drüsen und die angrenzenden Poren. Folge: Die Haut wird unrein, weil Schweiß und Abfallstoffe nicht mehr ungehindert abfließen können. Wenn sich daraufhin noch Bakterien in diesem Gebiet ansammeln, verliert die Schwangere ihren schönen Teint. Pickel und Pusteln entstehen. Ein ungesunder Lebensstil mit Rauchen oder ungesunder Ernährung begünstigt obendrein unreine Haut.

Was man gegen Schwangerschaftsakne tun kann

Es ist wichtig, der Gesichtshaut die richtige Pflege zu kommen zu lassen, damit die Pickel nicht noch weiter zunehmen oder sich Entzündungen über das ganze Gesicht ausbreiten. Folgende Tipps können dir bei Schwangerschaftsakne helfen:

  • Zweimal täglich sollten die betroffenen Stellen mit Wasser gereinigt werden.
  • Nutze zur Reinigung hautschonende Reinigungsmittel mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5.
  • Wer mag, kann auch Peelings anwenden. Das löst Verstopfungen der Poren. Folge: Der Talg fließt besser ab. Nutze am besten
    Masken aus Heilerde.
  • Zur Reinigung nutzt du am besten deine sauberen Hände.
  • Wer nicht auf den Waschlappen verzichten möchte, sollte ihn nur einmalig verwenden.
    Auf Waschlappen siedeln sich Bakterien an. Bei mehrmaliger Verwendung kommen die Bakterien wieder zurück auf die Haut
    und man hat nichts gewonnen.
  • Nach der Reinigung sollte die Haut nicht abgerubbelt, sondern eher abgetupft werden. Bei zu starker Reibung trägt man Talg-
    und Hautreste wieder in die Pore hinein.
  • Zur weiteren Pflege und Vorbeugung trockener Haut solltest du eine Feuchtigkeitscreme, bzw. Gesichtscreme mit Aloe Vera benutzen.
    Die Verwendung von Naturkosmetik ist zu empfehlen. Lass dich einfach in der Drogerie dazu beraten.

Wenn alle Pflegetipps nicht dazu verhelfen, dass die Schwangerschaftsakne sich lindert, solltest du einen Dermatologen (Hautarzt) aufsuchen. Er kann deine Haut gezielt untersuchen und verschreibt dir geeignete Präparate, die auch deinem Baby nicht schaden. Meistens werden medizinische Präparate mit Benzoylperoxid verschrieben. Jedoch muss zwingend ein Arzt entscheiden, ob es das Risiko wert ist.

Video: Schnell erklärt, was dir bei Pickeln in der Schwangerschaft hilft

Was ich vermeiden sollte

Genauso wie Tipps zur Pflege gibt es auch Dinge, die man auf gar keinen Fall tun sollte. Pickel ausdrücken sollte man tunlichst bleiben lassen, da ansonsten Entzündungen entstehen oder sich ausbreiten können. Aufkratzen und Ausdrücken von Pickeln führen dazu, dass sich der Talg in immer tiefere Hautschichten verschiebt und daraus sogar Narben entstehen können.

Produkte, die Tretinon, Tetracycline oder Clindamycin enthalten sowie alkoholische Hautprodukte sollten absolut gemieden werden.

Wenn du dich schminkst, solltest du nicht über die Nacht die Schminke auf deinem Gesicht belassen. Das Make-up sollte öl- und fettfrei sein und am Abend solltest du dich rückstandslos abschminken.

Entstandene Akne in der Schwangerschaft: Bleibt diese für immer?

Nein, die Schwangerschaftsakne verschwindet wieder. Man muss lediglich Geduld haben. Bei manchen kommt es zu einer Hautbildverbesserung schon ab dem vierten Monat der Schwangerschaft, andere wiederum müssen warten, bis das Kind da.

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